Auto stürzte auf Frachtschiff
Mit einem "Köpfler" über die Kaimauer im Ennshafen in Ennsdorf (Bezirk Amstetten) hat am Samstagabend die Ausfahrt von vier jungen Oberösterreichern mit einem Pkw geendet. Das Auto landete auf einem Schiff.

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Das Quartett hatte Glück, weil das Auto nicht ins Wasser stürzte, sondern auf einem Frachtschiff landete. Die Burschen blieben mit Ausnahme des Lenkers (19) unverletzt, berichtete die Sicherheitsdirektion NÖ. Der Wagen wurde erheblich beschädigt.
Der Polizei St. Valentin zufolge waren die jungen Männer am Samstag gegen 18.00 Uhr auf dem Weg zu einer Paintball-Halle. Der Lenker dürfte kurz vor dem Ennshafen den nach links weiterführenden Straßenverlauf übersehen haben und fuhr im Wirtschaftspark in Richtung der Verladerampe einer dort etablierten Firma. Er habe das Auto trotz eines Bremsmanövers nicht mehr anhalten können. Der Pkw stürzte in der Folge auf ein etwa fünf Meter tiefer liegendes und mit Soja voll beladenes Gütermotorschiff, das vor Anker lag.
Insassen blieben trocken
Der Wagen kam "kopfüber, beinahe senkrechtstehend" zum Stillstand und drohte ins Wasser zu kippen, was die Außenwand des Schiffes jedoch verhindert habe, hieß es im Polizeibericht. Alle Insassen befreiten sich selbst aus dem Fahrzeug. Der 19-jährige Lenker erlitt bei dem spektakulären Unfall an der niederösterreichisch-oberösterreichischen Landesgrenze leichte Prellungen und Abschürfungen, seine Mitfahrer blieben unversehrt.
Laut ORF Oberösterreich stammen die Burschen aus dem Bezirk Kirchdorf a.d. Krems. Das Auto musste von der FF St. Valentin mit einem Kran geborgen werden. Bei dem Schiff wurde die Abdeckung eingedrückt, bei dem Pkw die Frontseite beschädigt und das Dach teilweise eingedrückt.











