Great Barrier Reef behält Weltnaturerbe-Status

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Die Havarie des chinesischen Frachters "Shen Neng 1" vor Australien hat keine unmittelbaren Auswirkungen auf den Status des Great Barrier Reefs als Weltnaturerbe. Die UNESCO werde aber die Folgen des zunehmenden Schiffsverkehrs an dem Riff beobachten, erklärte die Generaldirektorin der Organisation, Irina Bokowa. Sie hatte die Unglücksstelle am Riff am Dienstag besichtigt.
Die UNESCO sei sehr besorgt über den Vorfall gewesen, sagte Bokowa. Die Organisation vertraue aber auf die Zusicherungen der australischen Behörden, wonach die Folgen für das Riff nicht so schwerwiegend seien, dass der Weltnaturerbe-Status beschädigt sei. Sie habe momentan auch keinen Grund, an australischen Aussagen zu zweifeln, wonach das Riff trotz des verstärkten Schiffsverkehrs sicher sei. Die UNESCO werde allerdings Maßnahmen ergreifen, sobald die Organisation wegen genehmigter wirtschaftlicher Aktivitäten eine Gefahr für das Riff sehe, fügte Bokowa hinzu.
Die "Shen Neng 1" war am 3. April in dem Riff auf Grund gelaufen und hatte dabei eine rund drei Kilometer lange und bis zu 250 Meter breite Spur der Verwüstung hinterlassen. Ein Teil der Korallen sei völlig pulverisiert worden, berichteten australische Wissenschaftler. Die Natur werde in dem betroffenen Gebiet wohl bis zu 20 Jahre brauchen, um sich vollständig zu erholen.











