Warten auf Gutachten zu erschossenem OÖ-Pensionist

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Nach dem tödlichen Polizeischuss auf einen 84-jährigen Pensionisten in Laakirchen (Bezirk Gmunden) in Oberösterreich sind kommende Woche die Gutachter am Zug. Ein toxikologisches Gutachten soll den Gesundheitszustand des Opfers darlegen, Waffen-Sachverständige untersuchen die vom Opfer getragene Attrappe und eine ballistische Expertise soll den Standort des Schützen und die Schusswinkel klären.
Die Polizeibeamten wurden zu dem Vorfall bereits befragt, es werde darüber jedoch noch keine Informationen geben, hieß es. Staatsanwalt Christian Hubmer als Sprecher seiner Behörde begründete dies mit der Einhaltung der Amtsverschwiegenheit. In der Nacht auf Freitag war eine Tatrekonstruktion am Ort des Geschehens durchgeführt worden, welche die Angaben der an dem Vorfall beteiligten Polizisten weitgehend bestätigt habe. Die Staatsanwaltschaft Wels ging aufgrund der Ermittlungsergebnisse nicht mehr von einem dringenden Tatverdacht in Richtung Mord aus, so Hubmer.
Die Polizeibeamten wurden unterdessen laut Staatsanwaltschaft weiterhin psychologisch betreut. Angehörige des 84-Jährigen lehnten eine therapeutische Unterstützung hingegen ab.
Mittwochfrüh hatte ein Zeitungsausträger die Polizei alarmiert, nachdem er sich verfahren hatte und in der Zufahrt zum Haus des Pensionisten von diesem mit einer vermeintlich echten Pistole bedroht worden war. Als die beiden Polizisten dorthin kamen, gab einer von ihnen zuerst einen Warnschuss in den Boden ab und danach einen weiteren, der den 84-Jährigen von vorne in den Oberkörper traf und tödlich verletzte. Die Pistole, mit der er gedroht hatte, stellte sich später als eine Attrappe heraus. Laut Obduktion starb der Pensionist nach einer Verletzung des Herzvorhofes an einem Blutungsschock.











