Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
20. Mai 2013 02:58 Uhr | Als Startseite
Neu registrieren
Massenkarambolage mit mehr als 40 Autos in Spanien Motorradlenker bei Zusammenstoß mit Auto getötet Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Chronik Nächster Artikel Massenkarambolage mit mehr als 40 Autos in Spanien Motorradlenker bei Zusammenstoß mit Auto getötet
Zuletzt aktualisiert: 22.04.2010 um 12:53 UhrKommentare

Irans Präsident will Teheraner umsiedeln

Foto © APA

Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad hat die Bewohner der Hauptstadt Teheran aufgefordert, wegen der latenten Erdbebengefahr in andere Orte umzusiedeln. "Teheran hat 13 Millionen Einwohner. Wenn etwas passiert, wie sollen wir damit umgehen? Also sollte Teheran evakuiert werden", sagte Ahmadinedschad, der früher Bürgermeister der Stadt war.

Mindestens fünf Millionen Menschen sollten die Metropole verlassen, forderte der Präsident. Seismologen warnen seit vielen Jahren, dass ein heftiges Beben im Gebiet Teherans überfällig sei und deswegen jederzeit damit gerechnet werden müsse. Hunderttausende Menschen könnten dabei ums Leben kommen.

Wer in kleinere Städte mit weniger als 25.000 Einwohnern ziehe, werde finanzielle Unterstützung erhalten, warb Ahmadinedschad vor Mitarbeitern der Wohnungs- und Bauverwaltungen. Man dürfe sich nicht auf die Kraft der Gebete verlassen, um eine Katastrophe zu verhindern, mahnte Ahmadinedschad und unterstrich damit die Dringlichkeit seines Appells, denn gerade in islamischen Gesellschaften werde Naturkatastrophen als Taten Gottes betrachtet.

Nach Ansicht von Seismologen könnte sich alle 150 Jahre ein schweres Erdbeben im Raum Teheran ereignen. Beim letzten großen Beben 1831 war Teheran noch winzig im Vergleich zu heute. An Arbeitstagen halten sich dort bis zu 15 Millionen Menschen auf.

Der Experte Farid Mehdian schätzt, dass bei einem schweren Beben im Teheran mindestens eine halbe Million Menschen ums Leben kommen könnten. Zum Vergleich: Bei dem Erdbeben von 2003, das die kleine Stadt Bam im Südosten des Landes traf, starben schon 30.000 Menschen. In Teheran wären die Folgen bei weitem schlimmer. Dennoch sieht Mehdian die Pläne Ahmadinedschads skeptisch. Es sei unmöglich, die Einwohner Teherans umzusiedeln, zumal die anderen bewohnten Gebiete des Landes ebenfall in Erdbeben-Regionen lägen.

Quelle: APA

Steiermark > Graz

Wolkig
Graz
min: 8° | max: 20°
7-Tagesprognose

Aktuelle Leser-Fotos

KLEINE.tv

Der alte Mann und der Afritzer See

Christian Kind ist 66 Jahre alt und angelt sein Leben lang. Jeden Tag im...Bewertet mit 5 Sternen

 




Fotoserien

Zyklon "Mahasen" erreicht Bangladesch 

Zyklon "Mahasen" erreicht Bangladesch

 


Seitenübersicht

Zum Seitenanfang