Familie erhielt zweimal tote Mutter zurück
Eine Tiroler Familie hat von der Innsbrucker Anatomie scheinbar gleich zweimal die Leiche der verstorbenen Mutter ausgefertigt bekommen. Die Frau hatte ihren Körper dem Institut zu Forschungszwecken vermacht.

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"Ich habe mich mit der Familie zusammengesprochen, und wir bemühen uns, diesen Fall schnellstmöglich aufzuklären", sagte Bestatter Markus Ploner am Mittwoch der APA und bestätigte einen Bericht von "ORF Radio Tirol". Vom Institut für Anatomie war zunächst niemand für eine Stellungnahme erreichbar.
Die Frau hatte ihren Körper nach ihrem Tod dem Institut vermacht. Im Dezember wurde die Verstorbene zum ersten Mal von der Anatomie an den Bestatter übergeben und beigesetzt. Im März bekam die Familie schließlich erneut eine Benachrichtigung, dass der Leichnam der Mutter freigegeben worden sei. Daraufhin sei zum zweiten Mal eine Abholung organisiert worden. Die Familie sei schockiert und wolle Klarheit darüber bekommen, wessen Asche im Dezember im Familiengrab beigesetzt wurde.











