Mehr Spam und Phishing durch Games
Über den tatsächlichen Nutzen sozialer Netzwerke mag man diskutieren, doch wer die Gaming-Applikationen spielt, der handelt sich um 50 Prozent mehr Spam und Phishing ein, warnte am Dienstag eine Fallstudie von BitDefender. Die Teilnehmer werden dadurch nämlich zum leichtfertigen Umgang mit persönlichen Daten verführt.
Um bei den Spielen erfolgreich abzuschneiden, ist es zwingend erforderlich, mit möglichst vielen Anwendern des Netzwerkes zu interagieren. Spammer und Phisher nutzen dies aus, indem sie gefälschte Profile anlegen, die mit Bots verbunden werden, welche dann Spam-Nachrichten an die Gruppen senden.
Im Unterschied zu regulären Social Network Spam-Nachrichten, bei denen der Anwender erst dazu verleitet werden muss, den Absender in den Freundeskreis aufzunehmen, fällt die Hemmschwelle beim Social Gaming schnell, da der User bestrebt ist, seine Community rasch zu erweitern. Dies macht es in vielen Fällen unmöglich, die "Bogus Accounts" (gefälschte Profile) automatisch außer Kraft zu setzen, da die Kontaktaufnahme des Spammers zunächst keinen wirklichen Verstoß darstellt.










