Frohe Ostern erstmals ohne die 536 Hasen
Viele Hasen sind der Menschen Ende. In Edmonton kapitulierte ein Paar vor 536 Hasen und zog aus.

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Dem Ehepaar im schmucken Eigenheim am Haliburton Crescent im kanadischen Edmonton ist die Sache mit den Osterhasen etwas über den Kopf gewachsen: Nachdem 536 Hoppelhasen das Kommando im Haus übernommen und dort nach Polizeimitteilung ein "Schreckensregime" installiert hatten, mussten die menschlichen Bewohner von Beamten der Polizei gerettet werden.
Begonnen hat das Hasenproblem zu Ostern vor drei Jahren. Der Ehemann hatte seiner Frau zum Fest "zwei süße Häschen" aus der örtlichen Tierhandlung geschenkt. Die neuen niedlichen Bewohner vermehrten sich kräftig und holten offensichtlich auch viele obdachlose Artgenossen ins Haus. Nachdem die "kritische Masse" von ein paar Hundert Tieren erreicht war, terrorisierten die Hasen ihre Gastgeber und machten ihnen - so die Bundespolizei, "das Leben zur Hölle".
Den nach einem Notruf anrückenden Polizisten bot sich "ein Bild des Grauens": Das gesamte Haus war mit Kot übersät. Die gar nicht mehr so niedlichen Häschen hatten zudem alle Matratzen, Polster, Gardinen, Vorhänge und die Bekleidung der menschlichen Bewohner zerfetzt. Das Licht funktionierte nicht mehr, weil die Tiere die Leitungen durchgebissen hatten.
Mit dem Durchknabbern der Innenwände und der Holzfußböden schafften sich die Nager Durchgänge zu angrenzen Zimmern und Stockwerken. Ihre Schlafstellen hatten die Tiere in Küchenschränken, der ausgeräumten Stereoanlage, in den Polstermöbeln, unter Fußböden und im Bücherregal eingerichtet. "Es hat fürchterlich gestunken", berichtete ein Polizist.
Beamte des örtlichen Tierheims fingen in mühevoller Kleinarbeit die 536 Hasen ein und brachten sie in einem Tierheim unter. Über das weitere Schicksal der "Terror-Hasen" ist amtlich noch nicht entschieden worden. Das befreite Ehepaar verbringt das diesjährige Osterfest in einem nahe gelegenen Motel.











