Chile erneut von schwerem Nachbeben erschüttert
In Chile bebte einen Monat nach dem schweren Erdbeben mit über 450 Toten erneut die Erde. Zurzeit gibt es noch keine Berichte über Opfer oder Schäden.

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Einen Monat nach dem schweren Erdbeben in Chile mit mehr als 450 Toten ist das Land am Sonntag erneut von einem heftigen Nachbeben der Stärke 6,1 erschüttert worden. Wie die US-Erdbebenwarte (USGS) mitteilte, befand sich das Epizentrum des Bebens in 19 Kilometern Tiefe und 175 Kilometer von Concepción entfernt. Die Stadt ist von dem schweren Beben der Stärke 8,8 Ende Februar besonders stark betroffen. Es wurde kein Tsunami-Alarm gegeben, und zunächst lagen keine Berichte über Opfer oder Schäden vor.
Ein Erdbeben der Stärke 6,2 hatte erst am Freitag zahlreiche Menschen im Norden Chiles in Panik versetzt. Menschen rannten auf die Straßen, Eltern eilten zu den Schulen, um ihre Kinder abzuholen und in einigen Bereichen brach das Telefonnetz zusammen. Berichte über Opfer oder größere Schäden gab es jedoch nicht. Nach Angaben der US-Geologiebehörde lag das Epizentrum 65 Kilometer nördlich der Stadt Vallenar in der Region Atacama, etwa 600 Kilometer von der Hauptstadt Santiago de Chile entfernt. Der Erdbebenherd lag in 35 Kilometern Tiefe.Verheerend
Erst vor vier Wochen hatte ein verheerendes Beben der Stärke 8,8 das Gebiet um die chilenische Stadt Concepcion etwa 500 Kilometer südlich von der Hauptstadt erschüttert. Bei dem Beben am 27. Februar waren fast 350 Menschen gestorben. Die Erdstöße hatten einen Tsunami ausgelöst, an der Infrastruktur entstanden Milliardenschäden.
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Beben
Nach dem Beben am 27. Februar hatte ein Tsunami mehrere Küstenorte überschwemmt, danach gab es in Chile mehr als 200 Nachbeben. Außer 452 amtlich registrierten Toten gelten fast hundert Menschen weiterhin als vermisst.











