WWF fordert weltweiten Artenschutz
Für die in Doha stattfindende CITES-Konferenz hat der WWF Österreich von der EU verlangt, ihr Stimmrecht im Sinne eines weltweiten, effektiven Artenschutzes einzusetzen.

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Die Union dürfe sich nicht durch kurzfristige, gewinnorientierte Handelsinteressen beeinflussen lassen.
"Unzählige Arten, darunter Blauflossenthunfisch, zahlreiche Haiarten, Rote Koralle, Tiger und Elefant sind darauf angewiesen, dass die EU-Staaten für deren Schutz eintreten", meinte WWF-Mitarbeiter Axel Hein. Vor allem um das Schicksal des Blauflossenthunfischs erwartet man ein hartes Tauziehen. Die hohe Nachfrage des japanischen Marktes sei der Hauptgrund für den dramatischen Bestandseinbruch.
Ausdrücklich begrüßt wird von der Umweltschutzorganisation ein von den USA und der EU eingebrachter Antrag, die Roten Koralle und Haie in Anhang II aufzunehmen. Damit dürften die Tiere, ihre Bestandteile und Produkte nur noch mit behördlicher Genehmigung und "nachhaltig" auf dem internationalen Markt gehandelt werden. Korallen werden vor allem als Bestandteile in Medizin- und Schmuckprodukten verwendet.











