Einer der Poker-Räuber in Berlin in Untersuchungshaft
Der 21-Jährige soll sich der Polizei gestellt haben. Ein anderer Verdächtiger wurde bereits am Samstag wieder freigelassen.

Foto © ReutersIn diesem Berliner Hotel fand das Pokerturnier statt
Eineinhalb Wochen nach dem spektakulären Raubüberfall auf ein Berliner Pokerturnier hat sich nach Informationen der deutschen "Bild"-Zeitung einer der mutmaßlichen Täter der Polizei gestellt. Der 21-Jährige habe im Beisein seines Anwalts gestanden, dass er zu der Räuberbande gehöre, berichtete "Bild" am Dienstagabend in ihrer Onlineausgabe bild.de. Der Verdächtige war demnach bereits seit Montagabend in Untersuchungshaft. Zu dem Verbleib der Beute in Höhe von 242.000 Euro und zu seinen Komplizen habe sich der Mann nicht geäußert. Bild.de zitierte einen Beamten zu der Fahndung nach den weiteren Poker-Räubern: "Wir wissen genau, wen wir suchen. Früher oder später gehen uns auch diese Typen ins Netz."
Verdächtigter freigelassen
Die Berliner Polizei wollte sich auf Anfrage zunächst nicht zu dem Bericht äußern. Am Freitagabend hatte eine Spezialeinheit der Polizei in Berlin einen Mann im Zusammenhang mit dem Pokerraub festgenommen. Der dringende Tatverdacht des schweren Raubes bestätigte sich jedoch nicht, der Mann wurde am Samstag wieder freigelassen.
Bei dem Raubüberfall auf das größte deutsche Pokerturnier am vergangenen Wochenende hatten vier maskierte Täter das Nobelhotel Grand Hyatt am belebten Potsdamer Platz im Zentrum der deutschen Hauptstadt überfallen und Sicherheitsleute und Angestellte mit Pistolen und einer Machete bedroht. Unter den rund 400 anwesenden Pokerspielern lösten sie Panik aus. Die Täter entkamen in einem schwarzen Mercedes.











