Chile erneut von schwerem Nachbeben erschüttert
Wie die US-Erdbebenwarte USGS am Montag mitteilte, hatte das Erdbeben der Stärke 6,7 sein Epizentrum in 35 Kilometern Tiefe und rund 75 Kilometer nördlich von Concepcion entfernt.

Foto © APEin schweres Nachbeben riss tausende Menschen in Chile aus dem Schlaf
Knapp drei Wochen nach dem schweren Erdbeben in Chile mit fast 500 Todesopfern ist das Land erneut von einem heftigen Nachbeben erschüttert worden. Das USGS gab keine Tsunami-Warnung heraus, die nationale Katastrophenschutzbehörde in Chile schloss die Gefahr einer Flutwelle aus.
Die Behörden der Anrainerstaaten sollten die Entwicklung aber wachsam verfolgen. Nach dem Beben Ende Februar hatte ein Tsunami mehrere Küstenorte überschwemmt.
Über mögliche Verletzte oder Schäden lagen zunächst keine Informationen vor. Örtliche Medien berichteten aber, das Nachbeben habe keine großen Schäden angerichtet. In Concepcion sei es allerdings zu Stromausfällen gekommen und dort sowie in der zentralchilenischen Stadt Talca seien Menschen in Panik geraten.
Concepcion war von dem schweren Beben der Stärke 8,8 Ende am 27. Februar besonders stark betroffen gewesen. Das Beben hatte Schäden in Milliardenhöhe verursacht. Seither wurden in Chile bereits mehr als 200 Nachbeben registriert.











