Aktion von Ban und Clinton gegen Aids und Malaria

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Im Kampf gegen Malaria und Aids bitten die Vereinten Nationen um Minispenden von Reisenden. UNO-Generalsekretär är Ban und Ex-US-Präsident Clinton starteten am Donnerstag die Kampagne "Massivegood", mit der bei der Buchung einer Reise, eines Fluges oder Mietwagens zwei Euro oder Dollar gespendet werden können. Dies soll den Kampf gegen Malaria, Tuberkulose, Aids und andere Krankheiten unterstützen.
Vorerst funktioniert "Massivegood" nur in den USA, im Sommer soll es aber auch in europäischen Ländern starten. Die Initiatoren hoffen nach einer mehrjährigen Startphase auf jährliche Spenden in Höhe von einer Milliarde Dollar (732 Mio. Euro).
"Ich hoffe, dass dieses Beispiel an Menschlichkeit auch andere Branchen zu Hilfsaktionen animiert", sagte Clinton. Der Arzt und frühere französische Außenminister Douste-Blazy sagte als einer der Initiatoren, es sei immer schwieriger, Spendengelder von Firmen einzuwerben. "Wir brauchen neue, innovative Wege. "Massivegood" ist einer davon. Mit nur einem Klick können Sie zwei Kinder vor Malaria retten. Das ist nicht einmal eine Tasse Kaffee!"
Douste-Blazy setzt nach eigenen Worten große Hoffnungen auf Deutschland. "Zum einen, weil wir mit Lufthansa einen großen und wichtigen Partner gefunden haben. Zum anderen ist uns das Land aber so wichtig, weil sich die Deutschen ebenso wie die deutsche Regierung immer als sehr spendenfreundig gezeigt haben."











