Bundesheer-Übung in Tirol löste Lawineneinsatz aus
Im Zuge einer Lawinenübung vergrub das Bundesheer Puppen im Schnee. Ein Beobachter aus der Schweiz ging von einem Lawinenunglück aus und verständigte die Einsatzkräfte.

Foto © APTruppenübungsplatz Wattener Lizum in Tirol
Eine Bundesheerübung in den Tuxer Alpen bei Wattenberg (Bezirk Innsbruck-Land) hat am Sonntag irrtümlich einen Lawineneinsatz ausgelöst. Für einen Kurs für Hochalpinisten wurden am Truppenübungsplatz Lizum-Walchen Puppen im Schnee vergraben, die Lawinenopfer simulieren sollten. Die Kursteilnehmer sollten so für die Suche nach Verschütteten bei einem echten Lawinenabgang ausgebildet werden.
Eine zufällig vorbeikommende Tourengehergruppe aus der Schweiz ging allerdings von einem tatsächlichen Lawinenunglück aus und verständigte die Einsatzkräfte, bestätigte ein Sprecher des Militärkommandos Tirol gegenüber der APA. Der Zwischenfall habe schnell aufgeklärt werden können, und die Tourengeher seien für ihr Verhalten auch gelobt worden. Sie hätten sich selbstverständlich völlig korrekt verhalten.











