Chiles Team nach Erdbeben in Heimat geschockt
Nach dem schweren Erdbeben in Chile ist die Teilnahme der Olympia-Mannschaft des Landes an der Schlussfeier in Vancouver am Sonntag infrage gestellt.

Foto © APBilder der Zerstörung erreichen die Athleten in Kanada
Die Athleten und Trainer würden sich bemühen, schnellstmöglich in ihre Heimat zurückzukehren, sagte Teamsprecher Luis Alberto Santa Cruz am Samstag. Im kleinen Olympia-Team Chiles stehen die drei Skirennfahrer Noelle Barahona, Maui Gayme and Jorge Mandru sowie Betreuer und Funktionäre.
Die am Freitag im Damen-Slalom gestartete Barahona war am Samstag vom Olympia-Bergort Whistler nach Vancouver gereist und wollte eigentlich an der Schlussfeier teilnehmen. Da der erheblich beschädigte Flughafen in Santiago de Chile nach dem Beben vorerst geschlossen bleiben soll, würde sich ihr Rückflug via Dallas ohnehin verzögern, sagte Teamsprecher Santa Cruz.
Am frühen Samstag hatte ein Beben der Stärke 8,8 Chile erschüttert und mindestens 122 Menschen in den Tod gerissen. Wie der Sprecher der Olympia-Mannschaft sagte, haben einige Mitglieder der Delegation bereits ihre Angehörigen erreicht und erfahren, dass es allen gut gehe. Zunächst konnten Sportler und Trainer noch am Telefon mit ihren Familien und Freunden sprechen. Inzwischen sei jedoch der Kontakt nur noch per Internet möglich.











