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Zuletzt aktualisiert: 27.02.2010 um 13:21 UhrKommentare

Die schwersten Erdbeben der Vergangenheit

Schwere Erdbeben sind in der jüngeren Geschichte mehrere aufgetreten. Erst kürzlich bebte die Erden in Haiti und forderte hunderttausende Tote. Dieses Beben hatte allerdings "nur" eine Stärke von

Foto © APA

Ein schweres Erdbeben der Stärke 8,8 hat am Samstag die Mitte Chiles erschüttert. Folgende Chronik führt in absteigender Reihenfolge die weltweit heftigsten Beben der Vergangenheit auf, deren Stärke mindestens 8,5 betrug.

26. Dezember 2004: Ein Erdbeben der Stärke 9 vor der indonesischen Insel Sumatra löst einen Tsunami aus, der in zwölf Ländern insgesamt 226.000 Menschen in den Tod reißt. Besonders betroffen waren Indonesien und Sri Lanka.

27. März 1964: Bei einem Erdbeben der Stärke 9,2 im Prinz-William-Sund in Alaska und einem anschließenden Tsunami kommen 128 Menschen ums Leben.

22. Mai 1960: Ein Erdbeben der Stärke 9,5 und ein darauf folgender Tsunami kosten in Südchile mindestens 1.716 Menschen das Leben.

15. August 1950: Bei einem Beben der Stärke 8,6 im tibetischen Assam kommen mindestens 780 Menschen ums Leben.

11. November 1922: Bei einem Erdbeben der Stärke 8,5 an der chilenisch-argentinischen Grenze kommen mehrere hundert Menschen ums Leben.

31. Januar 1906: Ein Beben der Stärke 8,8 vor der Küste Ecuadors und Kolumbiens löst einen Tsunami aus, in dem mindestens 500 Menschen umkommen.

15. Juni 1896: Ein von einem Erdbeben der Stärke 8,5 in der japanischen Stadt Sanriku augeslöster Tsunami tötet mindestens 22.000 Menschen.

13. August 1868: Ein Erdstoß der Stärke 9,0 in der damals peruanischen, heute chilenischen Stadt Aruca löst verheerende Tsunamis aus. Darin kommen in Südamerika mehr als 25.000 Menschen ums Leben.

7. November 1837: Ein Beben der Stärke 8,5 in der chilenischen Stadt Valdivia löst einen Tsunami aus, der auf Hawaii mindestens 58 Menschen tötet.

1. November 1755: Bei einem Beben der Stärke 8,7 und einem anschließenden Tsunami kommen in Lissabon schätzungsweise 60.000 Menschen ums Leben, die portugiesische Hauptstadt wird weitgehend zerstört.

8. Juli 1730: Ein Beben der Stärke 8,7 in der chilenischen Küstenstadt Valparaiso reißt mindestens 3.000 Menschen in den Tod.

20. Oktober 1687: Ein Erdbeben der Stärke 8,5 zerstört weite Teile der Stadt Lima in Peru.


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