Ärzte retteten Penis von 21-jährigem Israeli
Bei der Beschneidung wurde der Penis eines 21-jährigen Israeli verletzt und schrumpfte daraufhin zusammen. Mit Hilfe einer neuen Operationstechnik konnte die Funktion des Penis wiederhergestellt werden.

Foto © APA / Sebastian Kaulitzi
Israelische Ärzte haben mit einer neuen Behandlungsmethode den nach einer missglückten Beschneidung auf drei Zentimeter zusammengeschrumpften Penis eines jungen Muslimen gerettet. Ärzten des Karmel-Krankenhauses in Haifa sei es gelungen, die Funktion des Sexualorgans wiederherzustellen und seine Ausdehnung auf insgesamt elf Zentimeter zu ermöglichen, berichteten israelische Medien am Dienstag.
Den Angaben zufolge hatte sich der heute 21-jährige Mann aus einem Dorf im Norden Israels vor gut zwei Jahren aus religiösen Gründen beschneiden lassen. Bei diesem Eingriff sei der Penis verletzt worden und daraufhin vernarbt und zusammengeschrumpft. Das Narbengewebe habe auch seine Ausdehnung verhindert. Als die damalige Verlobte hörte, dass der Mann seinen ehelichen Pflichten nicht nachkommen könne, habe sie ihn verlassen. Inzwischen habe er eine neue Verlobte.
Jährlich zehntausende Bescheidungen in Israel
In Israel werden jährlich Zehntausende Burschen beschnitten, sowohl aus jüdischen wie aus muslimischen Familien. Den Angaben zufolge setzte das Ärzte-Team unter Leitung von Professor Jaron Har-Schai bei der Operation eine Technik ein, die sonst bei Verbrennungen im Bereich der Hände und des Gesichts angewendet wird. Dies habe eine Dehnung des vernarbten Gewebes ermöglicht. Die Methode sei im Falle von Komplikationen auch für Babys geeignet, sagte Har-Schai der israelischen Zeitung "Jerusalem Post".











