Wien auf Platz Drei bei EU-weitem Öffis-Test

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In einem europäischen Vergleichstest haben der ÖAMTC und seine 15 europäischen Partnerclubs die öffentlichen Verkehrsmittel von 23 Großstädten gegeneinander antreten lassen. Das Ergebnis für den österreichischen Kandidaten Wien ist mit Platz drei erfreulich. Besser sind nur die Öffis in Helsinki (Platz zwei) und München (Platz eins), so das am Donnerstag veröffentlichte Ergebnis.
Reisezeit, Umstiegsmöglichkeiten, Information und Ticketpreise waren die Hauptkategorien für die Tester. München konnte als einzige Großstadt mit einem "sehr gut" überzeugen. Elf Mal wurde die Note "gut" vergeben (darunter nach Wien, Prag, Hamburg, Kopenhagen, Frankfurt, Barcelona oder Leipzig), neun Mal ein "ausreichend" (z.B. Paris, London, Brüssel, Amsterdam, Warschau oder Oslo) und jeweils einmal ein "mangelhaft" (Ljubljana) und ein "sehr mangelhaft" (Zagreb).
Die Tester machten sich zunächst via Internetrecherche über die Fahrpläne schlau und nahmen die Gestaltung der Homepage der Verkehrsbetriebe unter die Lupe. Danach wurden nach einheitlichem Schema Verbindungen zwischen Stadtmitte und Peripherie von den Prüfern abgefahren, erklärte Markus Schneider vom ÖAMTC. Außerdem habe man sich die Bahnhöfe und die Verbindungen zwischen Flughafen und Stadtmitte angeschaut.
Wien erreichte hinsichtlich Barrierefreiheit einen Spitzenplatz. Alle zwölf Test-Haltestellen waren barrierefrei und auch die Fahrkartenautomaten meist in rollstuhlgerechter Höhe angebracht. Verbesserungsbedarf gebe es allerdings bei der Ausstattung der Bushaltestellen mit verlässlichen Angaben, wann der nächste Bus kommt. Die Fahrkartenpreise sind im internationalen Vergleich mit 1,80 Euro im Vorverkauf eher hoch.











