Pannen überschatteten zweiten ISS-Außeneinsatz

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Kein Sonntagsspaziergang im Weltall: Begleitet von kleineren Pannen haben zwei NASA-Astronauten einen zweiten schwierigen Außeneinsatz erfolgreich hinter sich gebracht. Weil an der Internationalen Raumstation ISS aus einem Verschluss eines neu installierten Moduls giftiges Ammoniak auslief, mussten die Astronauten beim Wiedereinstieg länger sonst in der Schleusenkammer bleiben.
Im Innern des inzwischen angedockten "Tranquility"-Moduls hatte die Crew mit anderen Problemen zu kämpfen: Eine Aussichtskuppel des Moduls konnte am Wochenende nicht an einen anderen Ort verlegt werden. Ein falsch montiertes Geländer verhinderte, dass eine Schutzabdeckung am richtigen Platz angebrachte werden konnte, berichtete die Zeitung "Houston Chronicle". Nach Angaben der NASA gibt es aber Optionen zur Lösung des Problems. Man wolle sich im Laufe der Mission darum kümmern, wurde ein Sprecher zitiert.
Das Ammoniak verschmutzte die Raumanzüge von Behnken und Patrick nicht, teilte die US-Weltraumbehörde weiter mit. Die beiden hatten sich bei ihrem fünf Stunden und 54 Minuten langen Außeneinsatzes vor allem mit der Installation des mit der aggressiven Substanz betriebenen Kühlsystems von "Tranquility" beschäftigt. Der nächste Schritt ist nun, sich um die Elektronik des Moduls zu kümmern.
Der Ausbau der ISS muss bis Ende dieses Jahres abgeschlossen werden. Dann nimmt die NASA nach einem Vierteljahrhundert ihre Shuttles außer Dienst, die als weltweit einzige bemannte Weltraumfahrzeuge gelten, die auch sehr große und sperrige Güter zur ISS transportieren können. Nach der Rückkehr der US-Raumfähre "Endeavour" am 21. Februar sind vier weitere Shuttleflüge geplant. Im September, so der Zeitplan der NASA, werden die drei verbliebenen Raumfähren eingemottet.










