Judenstern: Hunde-Aktivisten ändern Kampagnensujet
Nach der Empörung der Israelitischen Kultusgemeinde über eine Volksbefragungs-Flugblattkampagne des Hundemagazins "Wuff", haben die Initiatoren reagiert. Statt eines gelben, an den Judenstern des Nationalsozialismus gemahnenden Sterns prangt bei der Neuauflage des Flyers nun ein roter Kreis mit der Aufschrift "Böse" auf der Brust eines Pitbullwelpen.
"Wir hoffen mit der Änderung des Sujets zu einer Beruhigung der Situation beizutragen", so Wuff-Verleger Gerald Pötz. Der Zusammenhang mit der Judenverfolgung sei nicht beabsichtigt gewesen, man habe aber "um des guten Friedens willen" das Sujet geändert, so Pötz: "Wenn sich die IKG dadurch verletzt gefühlt hat, tut uns das Leid."
Man wolle mit dem Flugblatt darauf aufmerksam machen, dass eine Abklassifizierung von Hunderassen eine Stigmatisierung bedeute. Auch sei beim niederösterreichischen Hundehaltegesetz vorgesehen, bestimmte Rassen mit einer speziell gefärbten Hundemarke zu kennzeichnen. "Die Kennzeichnung von Lebewesen aufgrund ihrer Rassezugehörigkeit stammt ja nicht von uns, sondern von (Wiens SPÖ-Bürgermeister Michael, Anm.) Häupl, (Wiens SP-Umweltstadträtin Ulli, Anm.) Sima und (Niederösterreichs ÖVP-Landeshauptmanns Erwin, Anm.) Pröll", stellte Pötz klar.











