13 Schüler schnitten sich gleichzeitig die Pulsadern auf
Noch ist das Drama in einem russischen Internat völlig ungeklärt, nur so viel steht fest: Die Schüler sollen sich auf Drängen eines 17-Jährigen die Verletzungen zugefügt haben. Präsident Medwedew droht mit Schulschließung.

Foto © Sujet/Weichselbraun
Drama an russischem Internat: Auf Drängen eines 17- Jährigen haben sich mindestens zwölf Schüler im Alter von zehn bis 14 Jahren die Pulsadern aufgeschnitten. Die Schüler in der Stadt Ischewsk westlich des Urals seien in eine Klinik gebracht worden und außer Lebensgefahr, wie die Agentur Interfax am Dienstag meldete.
17-Jähriger als Anstifter
Der Hintergrund des Vorfalls sei völlig unklar, sagte ein Sprecher des Internats. Der 17-Jährige, der sich auch selbst die Pulsadern aufschnitt, sei zum Tatzeitpunkt betrunken gewesen. Er sei festgenommen worden, ihm drohen zwei Jahre Haft.
Präsident Dmitri Medwedew nannte den Vorgang beunruhigend und drohte der Leitung der Schule mit Schließung. Bei einem Treffen mit dem Kinderbeauftragten der Regierung, Pawel Astachow, forderte er eine sorgfältige Klärung des Skandals.










