Rätsel um zwei Todesfälle
Zwei Menschen, die im selben Haus lebten, starben innerhalb von drei Wochen unter ungewöhnlichen Umständen.

Foto © KLZ/ Scheriau (Symbolbild)
Tragischer Zufall oder steckt doch mehr dahinter? Jene Klagenfurterin (47), die am Neujahrstag im Keller der Polizeiinspektion Rosegg tot aufgefunden wurde, lebte im selben Einfamilienhaus am Klagenfurter Kreuzbergl wie jener Student (34), der Mitte Jänner an einer Überdosis Drogen verstorben ist.
Todesfälle werden geprüft
Die Polizei nimmt jetzt beide Todesfälle unter die Lupe. Die 47-jährige Pensionistin Veronika K. dürfte am 30. Dezember auf dem Weg in den Keller ausgerutscht und mit dem Kopf auf die Betonstiege geprallt sein. Erst zwei Tage später wurde die Leiche entdeckt. Warum sie in den Keller der Polizeiinspektion Rosegg gegangen ist - sie befand sich mit einem Paketzusteller auf Tour - wird wohl ein Rätsel bleiben. Am Mittwoch wird die Hundeliebhaberin in Annabichl ihre letzte Ruhestätte finden.
In welcher Beziehung Veronika K. zu Jürgen R. stand, ist unklar. Eines haben sie gemeinsam: die Wohnadresse. Nur drei Wochen nach dem Tod der Pensionistin wurde Jürgen R. leblos hinter der Wohnungstür aufgefunden. Er verstarb an einer Überdosis Drogen. Zuvor soll er mit einem gleichaltrigen Pensionisten im Haus gestritten haben.
Das Drama um Jürgen R. nahm Mitte Dezember seinen Anfang: Der Student hatte mit 1,32 Promille Alkohol im Blut einen Verkehrsunfall verursacht. Sein Beifahrer - ein 39-jähriger Holzschnitzer aus der Steiermark - wurde dabei getötet. Jürgen R. drohte eine Gefängnisstrafe.









