Heuer bisher 1.421 alpine Wintersport-Unfälle

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1.421 Unfälle mit Fremdverschulden hat es in dieser Wintersaison (ab 1.11.2009) bei Sportarten wie Skifahren, Tourengehen oder Rodeln in den heimischen Bergen gegeben, 38 Personen starben. In Tirol gibt es laut Kuratorium für Alpine Sicherheit traditionell die meisten Verletzten. Bis inklusive 26. Jänner waren dort 1.050 Sportler in Unfälle verwickelt, in der vergangenen Saison waren es 4.473.
Auf Platz zwei und drei liegen Salzburg (384 heuer bzw. 1.745 Personen in der Vorsaison) und Vorarlberg (304 bzw. 1.212 Personen). Das Kuratorium für Alpine Sicherheit erfasst jährlich alpine Unfälle, im gesicherten Bereich nur jene, bei denen Fremdverschulden vorliegt. Die meisten Wintersportler verunglücken auf der Piste: 2008/09 gab es 3.080 Unfälle, in dieser Saison waren es bisher 907. Todesopfer gab es in der vergangenen Saison vor allem bei Wandertouren (91), Pistenfahrten (44) und Skitouren (35).
Im Winter 2008/09 meldeten Zeugen insgesamt 162 Lawinenereignisse, bei rund 30 Prozent war niemand verschüttet worden. Heuer wurden bereits 30 Personen unter Schneemassen begraben, in den vergangenen beiden Saisons waren es 351 bzw. 237 Verunglückte.
Der vergangene Winter verlief dank einer guten Schneelage mit 6.608 Verletzten und 277 Todesopfern glimpflicher als 2007/2008 mit 7.551 Verunglückten und 310 Toten, so das Kuratorium. Geringer als sonst fiel auch die Zahl der fahrerflüchtigen Verursacher aus (714). Laut Statistik handelte es sich bei 71 Prozent der Fälle um Männer. Oft werden Verletzungen erst Stunden nach einem Sturz bemerkt und der Unfallauslöser ist daher unbekannt.
Varianten-Skifahrer und Tourengeher zählen zu den besonders gefährdeten Alpinsportlern: Sie waren laut Kuratoriums-Statistik im vergangenen Winter in 345 bzw. 337 Unfälle verwickelt.











