Somalische Piraten kassierten Rekord-Lösegeld
Somalische Piraten haben offenbar ein Rekord-Lösegeld für die Freilassung eines unter griechischer Flagge fahrenden Supertankers erpresst. Von einem Flugzeug aus seien vermutlich 5,5 bis sieben Millionen Dollar an Bord der "Maran Centaurus" geworfen worden, sagten Vertreter einer internationalen Seefahrervereinigung am Sonntag. Freigegeben wurde der Öl-Tanker allerdings noch nicht.
Offenbar fürchten sich die Piraten vor der Rückkehr in ihren Heimathafen. Grund ist ein Streit rivalisierender Gruppen über die Höhe ihrer Anteile.
Vor dem Abwurf des Lösegelds lieferten sich die Piraten an Bord des Tankers und Piraten in nebenherfahrenden Schnellbooten Gefechte, bei denen es um die Kontrolle der "Maran Centaurus" ging. Nach Angaben von Stammesältesten an Land vertrieben Hubschrauber des internationalen Anti-Piraten-Einsatzes die Schnellboote mit Schüssen, um die Übergabe des Geldes sicherzustellen. Die "Maran Centaurus" war Ende November mit 28 Mann Besatzung nahe der Seychellen rund 1300 Kilometer vor der somalischen Küste entführt worden.











