Drogen im Wert von 280.000 in OÖ verkauft
Mindestens vier Kilo Kokain mit einem Schwarzmarktwert von 280.000 Euro sollen zwei Oberösterreicher zwischen 2006 und 2009 verkauft haben. Unter den Abnehmern waren auch Jugendliche ab 15 Jahre. Der Hauptverdächtige soll außerdem mehrere teils minderjährige Mädchen in Verbindung mit Drogen und Alkohol sexuell missbraucht und bedrängt haben. Das gab die Sicherheitsdirektion am Freitag bekannt.
Vor rund einem Jahr bekamen die Ermittler die ersten Hinweise auf einen 40-jährigen Wirt aus dem Bezirk Urfahr-Umgebung, der in seinem Lokal Drogen verkauft haben soll. Im Sommer 2009 wurde er in flagranti erwischt, als er von einem 36-jährigen Suchtgiftlieferanten Kokain entgegennahm. Die Polizei nahm beide Männer fest.
Bei Hausdurchsuchungen wurden neben dem Kokain noch Amphetamine, Marihuana, Ecstasy-Tabletten, verbotene Waffen und 7.000 Euro Bargeld aus Drogengeschäften sichergestellt. Es stellte sich heraus, dass die zwei Verdächtigen Drogen an mindestens 30 Abnehmer, darunter auch Jugendliche, verkauft haben sollen. Ein ehemaliger Mitarbeiter des Gastwirts soll das Suchtgift in seiner Wohnung gestreckt und portionsweise abgepackt haben. Er wurde angezeigt, die beiden Hauptverdächtigen landeten vorerst hinter Gittern.










