Gesuchter Serbe wohl im Ausland

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Der Verdächtige Mihailo Vasic dürfte sich drei Tage nach den Schüssen auf einen Polizisten in Wien-Ottakring nicht mehr in Österreich aufhalten. Insider vermuten, dass sich der 33-jährige Serbe bereits abgesetzt hat. Eine Einschätzung, die auch Mario Hejl, Sprecher der Wiener Polizei, teilte. "Es besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass er sich bereits im Ausland befindet", sagte Hejl zur APA.
Nichtsdestotrotz läuft die Fahndung nach dem Verdächtigen auch im Inland unvermittelt weiter. "Es gibt viele Anrufe, aber wenig qualitative Hinweise", so der Sprecher. Man müsse aber allen Informationen nachgehen. Unterdessen laufen auch Strukturermittlungen in einschlägigen Lokalen. Das nehme aber mehr Zeit in Anspruch, bis hier mit Resultaten zu rechnen sei.
Dass Vasic schon einmal aus dem Polizeigewahrsam in Niederösterreich entkommen sei, habe man in Wien gewusst, sagte Hejl. Der flüchtige Verdächtige soll außerdem schon einmal im Sommer 2009 in einen Polizei-Einsatz mit Schusswaffengebrauch verwickelt gewesen sein. Laut der "Neuen Kronen Zeitung" war der Serbe der Polizei in Wien-Liesing aufgefallen, als er durch die Breitenfurterstraße raste. Auch damals versuchte der 33-Jährige mit einem BMW zu flüchten und beschädigte dabei mehrere Autos. Vonseiten der Polizei gab es gegenüber der APA zu diesem Vorfall keine Bestätigung.
Auch bei dem Vorfall im Sommer versuchte Vasic zu Fuß weiterzuflüchten. Kurz danach wurde er in Wien-Meidling nach zwei Warnschüssen geschnappt.
Der Zustand des 27-jährigen Beamten war unterdessen unverändert, sagte Harald Hertz, ärztlicher Leiter des Lorenz-Böhler-Krankenhauses, der APA. "Er wird weiter im künstlichen Tiefschlaf gehalten, auf jeden Fall noch über das Wochenende." Es gebe keine Komplikationen, der Zustand sei weiterhin stabil.











