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Zuletzt aktualisiert: 14.01.2010 um 13:46 UhrKommentare

Hunderte Hinweise zum mutmaßlichen Täter

Der Mann steht unter Verdacht, in Ottakring einen Polizisten angeschossen und schwer verletzt zu haben. Die Ergreiferprämie beträgt 10.000 Euro

Der mutmaßliche Täter auf dem Fahndungsfoto der Polizei

Foto © APA/BPD-WIENDer mutmaßliche Täter auf dem Fahndungsfoto der Polizei

Der 27-jährige Polizist, der am Dienstag in Wien bei einer Amtshandlung angeschossen worden ist, liegt weiter im Tiefschlaf. Zum Aufenthaltsort des Mannes, der ihn mit zwei Schüssen lebensgefährlich verletzt haben soll, sind schon "Hunderte Hinweise" eingegangen, sagte Polizeisprecher Mario Hejl am Donnerstag der APA. Kripo und Interpol suchen im In- und Ausland nach dem 33-jährigen Täter.

Das Schicksal des zweifachen Familienvaters lässt niemanden kalt. Die Ermittler gehen einer Vielzahl von Tipps aus der Bevölkerung nach. Es meldeten sich aber auch viele Polizisten, die von Informanten einen "Zund" zum möglichen Aufenthaltsort des Gesuchten oder zu seinen Kontakten erhalten haben. Für Hinweise, die zur Ergreifung des Serben beitragen, wurde eine Belohnung in Höhe von 10.000 Euro ausgelobt.

In mehreren Tageszeitungen wurden erneut Spekulationen angestellt, in welche Machenschaften der nach einer rechtskräftigen Abschiebung als U-Boot in Österreich lebende Verdächtige zuletzt verstrickt gewesen sein soll. So werden dem Mann Verbindungen zu einer Wiener Unterweltgröße zugeschrieben.

"Dass zwei serbische Unterweltler einander kennen, ist noch keine heiße Spur. Es ist keine strafrechtliche relevante Verbindung bekannt", hieß es dazu aus Ermittlerkreisen. Zum anderen wird der silberfarbene 5er BMW, mit dem Vasic unterwegs war, mit einer Bande von Dämmerungseinbrechern in Verbindung gebracht, die vor allem im Tullnerfeld in Niederösterreich zugeschlagen hat. "Auch das ist nicht nachvollziehbar", sagte Polizeisprecher Hejl.

Quelle: APA

Hinweise

Hinweise zum Aufenthalt des Beschuldigten werden vom Landeskriminalamt Wien (Gruppe Hoffmann) unter der Telefonnummer 01-31310-33120 (auch vertraulich) entgegengenommen. Für Hinweise zur Ergreifung des Beschuldigten hat die Bundespolizeidirektion Wien über den Verein der Freunde der Wiener Polizei eine Belohnung in Höhe von 3.000 Euro in Aussicht gestellt.

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