Festnahme nach Brand bei Linz Textil

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Den Großbrand in der Linz Textil dürfte ein entlassener 25-jähriger Mitarbeiter aus Rache gelegt haben. Dieser bestreitet zwar die Tat, die Beweislast ist aber erdrückend: Auf Videoaufnahmen ist eine Person zu erkennen, die ihm verblüffend ähnelt und über ein Tor klettert. Daran war Blut, der Mann wies eine Schürfwunde auf und in seiner Wohnung entdeckte die Polizei eine zerrissene Hose.
Der 25-Jährige war bereits in den frühen Morgenstunden befragt worden. Als er am Abend erneut zur Polizei gerufen wurde, wurde er mit den Indizien konfrontiert, es klickten die Handschellen. Nach dem ersten Großbrand Ende Oktober vergangenen Jahres und dem folgenden Feuer Mitte Dezember hatte das Unternehmen die Sicherheitsvorkehrungen verstärkt, dazu gehörte ein striktes Rauchverbot. Der nunmehrige Tatverdächtige, für den die Unschuldsvermutung gilt, hielt sich nicht daran und wurde entlassen.
In den Einvernahmen habe der Mann zwar zugegeben, aus Unmut über die Geschäftsleitung das Firmengelände betreten zu haben, um einen Stapler zu beschädigen, so der Sprecher der Staatsanwaltschaft Linz, Rainer Schopper. Er sei aber wegen einer ihm unbekannten Person geflüchtet. Mitarbeiter, die in der Nacht Dienst versahen, hätten aber keinen Betriebsfremden gesehen. Einen ersten Hinweis auf eine mögliche Brandstiftung lieferte der Schichtleiter bereits unmittelbar nach Ausbruch des Feuers: Er sah noch, dass anfangs nur eine Viskosepalette in Flammen stand, konnte sie aber nicht mehr löschen.
Nachdem die Feuerwehr ihre Arbeiten beendet hatte, sei in dem Bereich gezielt nach Ursachen geforscht worden, erklärte Lißl. Am Nachmittag habe man mit Sicherheit ausschließen können, dass der Brand durch einen technischen Defekt ausgelöst wurde.










