Ein Viertel fühlt sich am Arbeitsplatz überwacht
26 Prozent der Beschäftigten fühlen sich am Arbeitsplatz überwacht. Bei einer Umfrage der AK traten 65 Prozent für ein Überwachungsverbot ein.

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26 Prozent der Beschäftigten gehen davon aus, dass sie am Arbeitsplatz überwacht werden. Das ergab eine von der Arbeiterkammer Oberösterreich bei IFES in Auftrag gegebene und am Freitag in einer Pressekonferenz mit Präsident Johann Kalliauer veröffentlichte Umfrage bei 600 AK-Mitgliedern. 65 Prozent traten bei der Befragung für ein Überwachungsverbot ein.
Für 12 Prozent ist es "sicher", dass sie am Arbeitsplatz überwacht und kontrolliert werden. 14 Prozent stufen dies als "wahrscheinlich" ein. Zusammen sind das 26 Prozent. Nur 4 Prozent schließen eine Überwachung definitiv aus. Der Eindruck, überwacht zu werden, steigt mit der Betriebsgröße: In Unternehmen mit mehr als 500 Beschäftigten denken nur 30 Prozent, sicher nicht überwacht zu werden. In Firmen mit bis zu 20 Mitarbeitern vermuten das 51 Prozent.
Unsicher
47 Prozent von denen, die sich überwacht glauben, nehmen an, dass ihre E-Mails und ihre Internetnutzung kontrolliert werden. 36 Prozent vermuten eine kontinuierliche Beobachtung während der Arbeitszeit. Jeweils 30 Prozent glauben oder wissen, dass Arbeitskollegen nach Krankenständen befragt werden oder gaben an, selbst befragt worden zu sein.
Zwei Drittel der Beschäftigten in Oberösterreich sind der Ansicht, dass derartige Überwachungen in letzter Zeit stark oder leicht zugenommen haben. Nur 17 Prozent glauben, dass die Überwachung nicht ausgeweitet worden sei.











