Wanderer von Welle ins Meer gerissen
Sieben Wanderer wurden am Freitag auf einem Küstenwanderweg an der französischen Cote d'Azur von einer Riesenwelle ins Meer gespült. Eine Französin starb, eine vierköpfige österreichische Familie konnte sich ans Ufer retten.

Foto © Georg GollenzWanderer wurden von Riesenwelle überrascht
Sie wollten einen gemütlichen Neujahrsspaziergang machen, als das Drama über sie hereinbrach: Eine vierköpfige Familie aus dem Raum Innsbruck und mindestens drei weitere Personen wurden an der Cote d'Azur von einer gewaltigen Welle erfasst und ins aufgewühlte Meer gerissen. Eine 28-jährige Französin kam ums Leben,ein Wanderer wird noch vermisst. Die Tiroler konnten sich alleine ans Ufer retten, wie die Polizei in Nimes mitteilte.
Die Familie - laut "Tiroler Tageszeitung" ein Ehepaar mit den Söhnen Valentin und Konstantin im Alter von neun und elf Jahren, war auf einem Küstenwanderweg bei Cap Ferrat unterwegs. Offenbar haben sie den Weg verlassen und sich zu nahe ans Wasser gewagt. Sie hatten keine Chance, der Welle zu entkommen, konnten sich aber ans Ufer retten. Die Frau erlitt leichte Blessuren, der Mann und die Söhne blieben unverletzt. Die Frau konnte noch am Neujahrstag wieder aus dem Krankenhaus entlassen werden. Sie erholten sich nach dem Schock in einem Hotel von dem Schock, ihre Identität wollten die Tiroler nicht bekannt geben.
Rund 250 Meter von der Familie entfernt wurde ein Paar aus Nizza von der Welle erfasst. Die Frau starb, der Mann überlebte geschockt. Die Suche nach einem weiteren Vermissten ging unterdessen weiter. Mit Hubschraubern suchte die Polizei fieberhaft nach der vermissten Person.











