Vulkan Mayon beruhigt sich

Foto © APA
Für die Vulkan-Flüchtlinge auf den Philippinen gibt es nach drei Wochen in engen Notunterkünften einen Lichtblick: Der Mayon, der seit Mitte Dezember Lava und Aschefontänen ausgestoßen hat, ist ruhiger geworden. Die Behörden stellten einigen Geflüchteten eine baldige Rückkehr in Aussicht.
"Wenn in den nächsten paar Tagen keine bedeutenden Ereignisse registriert werden, überlegt das Vulkan-Institut, die Alarmstufe herunterzusetzen", teilten die Experten am Freitag mit. Am Kraterrand waren zwar noch Lavaströme zu sehen, doch seit zwei Tagen gab es keine Ascheexplosionen mehr. Auch der Schwefeldioxid-Ausstoß ging zurück.
Insgesamt waren 50.000 Menschen aus den Gefahrenzonen rund um den Vulkan in Sicherheit gebracht worden. Aus Sorge, dass einige heimlich zurückkehren könnten, ließ der Gouverneur am Silvestertag den Strom in der Region abschalten. Der 2.472 Meter hohe Mayon rund 360 Kilometer südöstlich von Manila ist einer der aktivsten Vulkane der Welt.










