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Zuletzt aktualisiert: 26.12.2009 um 13:52 UhrKommentare

Schwere Murenabgänge in Kärnten

Starker Regen führte in einigen Teilen Kärntens zu Murenabgängen. In Radenthein wurde ein Nebengebäude von den Massen mitgerissen.

Foto © APA

Aufgrund heftiger Regenfälle ist es am Freitag in weiten Teilen Kärntens zu Murenabgängen gekommen. Im Bezirk Spittal rutschte ein Hang gegen ein Wohnhaus, in den Bezirken Klagenfurt, Völkermarkt und Feldkirchen mussten Straßen gesperrt werden, im Bezirk St. Veit wurde wegen des Sturms ein Dach abgetragen. Verletzt wurde allerdings niemand.

In St. Peter (Gemeinde Radenthein, Bezirk Spittal) löste sich eine Mure und die Erdmassen rutschten gegen ein Wohnhaus. Dabei wurde ein Nebengebäude weggerissen und das Haus wurde schwer beschädigt. Die drei Personen, die sich zu diesem Zeitpunkt im Gebäude befanden, blieben unverletzt.

Ein ganzer Hang rutschte in Ossiach (Bezirk Feldkirchen) auf eine Straße, dabei wurde eine Zufahrtsstraße zu sechs Häusern auf einer Länge von rund 100 Metern verschüttet und eine Wasserversorgungsleitung beschädigt. In Zell Freibach (Bezirk Klagenfurt) wurde die Waidischer Landesstraße (L103) durch einen Murenabgang in einem Bereich von 30 Metern blockiert.

Die Rosental Bundesstraße (B85) in Gallizien (Bezirk Völkermarkt) musste zwischen Wildenstein und Abteil nach einer Hangrutschung für einige Zeit zur Gänze gesperrt werden. Orkanartige Sturmböen führten in Liebenfels (Bezirk St. Veit) dazu, dass ein rund 200 Quadratmeter großes Blechdach eines Bürogebäudes abgetragen wurde.

Keinen Weihnachtsfrieden hat es auch für die Feuerwehren im steirischen Bezirk Feldbach gegeben: Durch extreme Windböen, Blitzschlag, kurzzeitigen Starkregen, Windwurf und Stromausfall waren etliche Einsatzkräfte mit Sicherungs- und Aufräumarbeiten beschäftigt. Insgesamt sechs Feuerwehren mit 84 Mann waren vom frühen Nachmittag bis in die Abendstunden damit beschäftigt, die Folgen des Winterunwetters - eines sehr seltenen klimatischen Phänomens - zu beseitigen.

Quelle: APA

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