Auf den Papst warten intensive Tage
Vatikan bereitet sich auf Festtage vor. Für Benedikt XVI. bedeuten sie auch großes Arbeitspensum.

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Im Vatikan herrscht weihnachtliche Vorfreude. Die neugierigen Besucher aus aller Welt können auf dem Petersplatz den aus den Ardennen nach Rom gebrachten Weihnachtsbaum bewundern. Die dort aufgestellte traditionell riesige Krippe lässt Benedikt XVI. jedoch erst am Heiligen Abend feierlich enthüllen. Doch für den Papst als Oberhaupt der katholischen Kirche ist Weihnachten nicht nur das Fest der Freude, sondern auch eine Zeit mit einigem Stress und Terminen.
Höhepunkt nach der bereits Ende November begonnenen "liturgischen Adventzeit" ist wie alle Jahre wieder die Mitternachtsmesse am 24. Dezember im Petersdom. Mit Blick auf den bald 83-jährigen Papst ist der Beginn der Christmette auf 22.00 Uhr vorgezogen worden, Benedikt soll sich bis zur Weihnachtsbotschaft und dem Segen "Urbi et orbi" am folgenden Mittag etwas länger ausruhen können. Nein, das sei normal so, Sorgen um die Gesundheit des Papstes stünden nicht dahinter, so beteuert der Vatikan. In der Tat wirkte das Kirchenoberhaupt bei den jüngsten Auftritten ebenso engagiert wie konzentriert. Doch auch sein Reiseprogramm 2010 ist nach jetzigem Stand doch eher "light", es soll ihn nur in europäische Länder von Portugal bis Großbritannien führen.
Klimawandel
Vor der langen Christmette, die dann nicht erst zwei Stunden nach Mitternacht endet, will am Heiligen Abend auch erst noch die Krippe des Vatikans enthüllt sein. Und direkt nach den Haupttagen des Festes wird Benedikt mit Armen und Bedürftigen in Rom essen und am 1. Jänner seine Botschaft zum Weltfriedenstag verkünden: "Willst du den Frieden fördern, so bewahre die Schöpfung."
Dieses zeigt wieder den "grünen" Papst Benedikt, der sich immer wieder mahnend auch an den Klimagipfel in Kopenhagen gewandt hatte. Und dessen belgischer Weihnachtsbaum vor den Fenstern des Apostolischen Palastes auch keinesfalls ein "Attentat" auf die Natur war: es traf eine Tanne, die dort sowieso hätte weichen müssen.
Der etwa 30 Meter große Baum aus den Wäldern von Spa in Wallonien besticht durch seine Spannweite von sieben bis acht Metern - ein riesiger Kran musste her, um dieses 14 Tonnen schwere Weihnachtssymbol auf dem Petersplatz aufzurichten.










