Somalische Piraten ließen Frachter frei
Ende eines erneuten Geiseldramas durch somalische Piraten: Die Seeräuber ließen am Donnerstag einen vor sieben Monaten gekaperten griechischen Frachter und dessen ukrainische Besatzung frei. Der ukrainische Präsident Juschtschenko bestätigte die Freilassung der Matrosen. Er beglückwünsche die 24 Besatzungsmitglieder und deren Familien sowie das ganze Land "zu diesem Sieg".
Ein an der Kaperung der "MV Ariana" beteiligter Pirat in der somalischen Küstenstadt Hobyo sagte in einem Telefonat, sie hätten ein Lösegeld von 2,5 Millionen Dollar (1,70 Mio. Euro) erhalten. Die Reederei All Ocean Shipping mit Sitz in Athen bestätigte, dass Lösegeld gezahlt worden sei, wollte sich zur Summe jedoch nicht äußern.
Die Seeräuber hatten das unter maltesischer Flagge fahrende Schiff am 2. Mai im Indischen Ozean rund 250 Seemeilen (463 km) südwestlich der Seychellen gekapert. Damals war es mit 10.000 Tonnen Sojabohnen an Bord auf dem Weg in den Nahen Osten.











