Vierter Verdächtiger an Ungarn ausgeliefert
Ein 44-jähriger Rumäne sei am Dienstag den ungarischen Behörden übergeben worden und werde derzeit vernommen, teilte die Polizei in Budapest am Donnerstag mit.

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Im Fall des vorübergehend gestohlenen Sargs des Großindustriellen Friedrich Karl Flick hat Rumänien einen Verdächtigen an Ungarn ausgeliefert. Der 44-jährige Rumäne sei am Dienstag den ungarischen Behörden übergeben worden und werde derzeit vernommen, teilte die Polizei in Budapest am Donnerstag mit.
Bereits drei Ungarn festgenommen
In der ungarischen Hauptstadt war der Sarg mit den sterblichen Überresten des 2006 verstorbenen Milliardärs Anfang Dezember, ein Jahr nach seinem mysteriösen Verschwinden, wieder aufgetaucht. Flicks Sarg war im November 2008 aus seinem Grab auf dem Friedhof von Velden gestohlen worden. Laut Polizei wollten die Diebe von der Familie sechs Millionen Euro erpressen.
Neben dem verdächtigen Rumänen wurden in dem Fall bereits drei Ungarn festgenommen, darunter ein angesehener Rechtsanwalt aus Budapest, der den Diebstahl eingefädelt haben soll. Die Polizei fahndet noch nach drei weiteren Verdächtigen.
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Polit-Skandal
Der Name Flick war in den 1980er Jahren zum Synonym für einen der größten Politskandale in der Nachkriegsgeschichte Deutschlands geworden.
Der Konzern in Familienbesitz hatte 26 Millionen Mark verdeckt an Parteien und Politiker gespendet.
Friedrich Karl Flick
Flick war am 5. Oktober 2006 in seiner Villa am Südufer des Wörthersees nach schwerer Krankheit im 79. Lebensjahr verstorben. Er hinterließ eine Frau und vier Kinder.













