Gerüchte um die Zukunft der "KTZ"
Neue Gerüchte um "rote" Tageszeitung und Verkauf des Verlagshauses/Misserfolg für Schulreferent Scheuch.

Foto © APAKTZ-Chefredakteur Mosser
Seit Jahren ranken sich Gerüchte um die "Kärntner Tageszeitung" (KTZ), Parteizeitung der Kärntner SPÖ. Rund um die letzte Landtagssitzung sind sie neu aufgeflammt, wohl auch deswegen, weil im Budgetentwurf für das nächste Jahr der Ausgabenposten "Pressefördeung" auf Null gesetzt ist. Längst kein Geheimnis, dass die KTZ in ihrer Existenz von den Fördergeldern des Landes abhängig ist.
So hörte man in den Couleurs des Klagenfurter Landhauses das Gerücht, dass das Verlagsgebäude der KTZ verkauft und die Zeitung selbst an ihre Mitarbeiter veräußert werden soll. Insider glauben zu wissen, dass sich die "Mediaprint" (Herausgeber von "Krone" und "Kurier") aus der Kooperation mit der KTZ lösen möchte. Das würde bedeuten, dass das Blatt seinen Vertrieb und den Druck verlieren würde.
Von den Betroffenen werden diese Spekulationen zurückgewiesen. Chefredakteur Ralf Mosser weist im Gespräch mit der Kleinen Zeitung darauf hin, dass es solche Gerüchte über "sein" Blatt seit Jahren gäbe. Er übe seine Funktion nach wie vor mit Begeisterung aus und wisse nichts von bevorstehenden Veränderungen. Das Verlagshaus werde auch nicht verkauft. Die kolportierte Übersiedlung der Redaktion an den Stadtrand sei Schnee von gestern.
Was die Presseförderung betrifft, habe er aus der Landesregierung "Signale" erhalten, dass es auch weiterhin Geld für seine Zeitung gebe werde. Es werde jedoch über einen neuen Aufteilungsschlüssel nachgedacht.
Misserfolg für den Kärntner Schulreferenten Uwe Scheuch (BZÖ:. Für den kommenden Dienstag hatte er die Schulreferenten-Kollegen aus den anderen Bundesländern nach Kärnten eingeladen, mit dem Ziel, die Zehn-Prozent- Grenze für die "Neue Mittelschule" zu Fall zu bringen. Scheuchs "Gipfel" musste jedoch mangels Interesse aus den anderen Ländern abgesagt werden.











