Ausschreitungen nach Weinbauern-Demo in Frankreich

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In Südfrankreich ist es im Anschluss an Demonstrationen von Weinbauern zu Ausschreitungen und Auseinandersetzungen mit der Polizei gekommen. Auf der Heimreise von der Demonstration in Montpellier setzten Demonstranten laut Polizei am Mittwochabend in der Ortschaft Servian auf der Fahrbahn Autoreifen in Brand und beschädigten einen Lebensmittel-Discounter. Die Beamten setzten Tränengas ein.
Ein Polizeihubschrauber, der eine Buskolonne der nach Hause reisenden Demonstranten aus der Luft beobachtete, wurde der Exekutive zufolge mit einer Signalrakete beschossen, aber nicht getroffen. Mehrere Polizeiautos wurden durch Steinwürfe beschädigt, ein Polizist wurde leicht verletzt.
Die Weinbauern hatten in Montpellier für staatliche Hilfsgelder demonstriert, die Branche befindet sich in einer schweren Krise. An der Demonstration nahmen Veranstalterangaben zufolge 10.000 Menschen teil, die Behörden gaben die Zahl mit 3.500 an. 1.000 Polizeibeamte waren in der Region im Einsatz.
Bereits zum Ende der Demonstration hatten Teilnehmer der Veranstaltung Polizisten mit Gegenständen beworfen, zwei Söhne von Weinbauern wurden festgenommen. Auch in einigen Gemeinden um Montpellier wurden nach der Kundgebung Einkaufszentren beschädigt.










