Skihelme bei VKI-Test weder top noch flop

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Keiner glänzte und keiner fiel durch: So lautet das Ergebnis des Skihelm-Tests vom Verein für Konsumenteninformation (VKI). Geprüft wurden 15 Skihelme für Erwachsene im Preisbereich bis 150 Euro. Am besten schnitt der Powder V44 SB der Marke Bolle ab, er wurde mit "gut" (74 Punkte) bewertet. "Schlusslicht" mit einer durchschnittlichen Bewertung und 43 Punkten ist der Helm Avid von R.E.D.
Bemängelt wurden vor allem die Handhabung der Kopfbänder mit Schnellverschluss, weil das Verstellen mit Handschuhen in vielen Fällen umständlich und mühsam war. Auch die Belüftung der Helme, die vor allem in den wärmeren Monaten wichtig ist, wurde bei manchen Produkten kritisiert. Schieberegler wären in diesem Fall ideal, hieß es. Ein Noppenvlies, das in den Helm gelegt und wieder herausgenommen werden müsse, dagegen weniger. Bei einigen Helmen könne man die Öffnungen zum Teil gar nicht verschließen, wodurch sich bei Schneefall nasse Stellen am Kopf bilden würden.
Keine groben Sicherheitsmängel ergab die technische Prüfung, zwei Helme - der letztplatzierte Avid und der Powder der Marke Casco gingen beim Durchdringungstest zu Bruch. Ein Mangel bei fast allen Produkten war die Reißfestigkeit der Riemen. Diese sind laut Test zu reißfest und könnten daher Kehlkopfverletzungen verursachen, so der VKI.
Getestet wurden alle Skihelme sowohl im Hinblick auf die technischen Vorschriften als auch auf die Handhabung in der Praxis. Auch eine Schadstoffprüfung wurde durchgeführt, hier liegen alle Produkte im unbedenklichen Bereich.










