Minimalkonsens bei Klimakonferenz angestrebt

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Der dänische Ministerpräsident Rasmussen hat sich bei einem Blitzbesuch in Singapur am Rande des APEC-Gipfels für einen Minimalkonsens bei der Klimakonferenz in Kopenhagen eingesetzt. Rasmussen unterbreitete nach Angaben des Weißen Hauses einen Vorschlag, der ein völliges Scheitern der Klimakonferenz im Dezember verhindern soll.
Die APEC-Teilnehmer seien sich einig gewesen, dass "es unrealistisch war, zu erwarten, dass in der Zeit von heute bis zum Start in Kopenhagen in 22 Tagen ein vollständiges, weltweit rechtsverbindliches Abkommen erzielt werden könnte", meinte der Wirtschaftsberater Obamas, Mike Froman. Damit scheint das ursprünglich angestrebte Klimaabkommen als Nachfolgevereinbarung von Kyoto so gut wie ausgeschlossen.
Das Gespräch bei einem Frühstück mit US-Präsident Obama, dem chinesischen Präsidenten Hu Jintao und anderen Staats- und Regierungschefs war vom mexikanischen Präsidenten Calderon und dem australischen Premierminister Rudd "im letzten Moment" organisiert worden. Es habe dabei allgemeine Zustimmung für die Vorschläge Rasmussens gegeben
Froman sprach von einem Abkommen in zwei Schritten. Kopenhagen werde demnach ein erster Schritt in Richtung eines weltweit rechtsverbindlichen Abkommens sein, das alle Aspekte berücksichtige: Reduzierung der Treibhausgase, neue Technologien und die finanziellen Aufwendungen. Der zweite Schritt werde bei künftigen Verhandlungen erzielt werden, so Froman.
Gastgeber Dänemark hat 192 Staats- und Regierungschefs aus aller Welt zur Klimakonferenz eingeladen. Bei der Konferenz im Rahmen der Vereinten Nationen vom 7. bis 18. Dezember soll ein politisch, aber nicht juristisch bindendes Abkommen zur Begrenzung von C02-Emissionen ausgehandelt werden, um die bedrohliche Erwärmung des Erdklimas zu bremsen.











