Nach Absturz: Keine Strafe für Bruchpiloten
Co-Pilot riss trotz Verbots am Steuerknüppel. Mitten im Start stürzte die Maschine im August 2007 vor den Augen der Angehörigen ab. Beide Insassen wurden schwer verletzt.

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Es hätte ein familiärer Rundflug in einer zweisitzigen Privatmaschine im August 2007 werden sollen. Am Feldkirchner Flughafen starteten der Pilot, ein Unfallchirurg, und der Vater seiner Lebensgefährtin.
Schwere Körperverletzung
Mitten im Start stürzte die Maschine vor den Augen der Angehörigen ab. Beide Insassen wurden schwer verletzt. Der Hobby-Pilot wurde wegen schwerer Körperverletzung angeklagt. Er stand Donnerstag in Klagenfurt vor Gericht. Der Chirurg (52) sagt, der mitfliegende Pensionist habe in Panik am Steuerknüppel gerissen. Er habe den Mann vor dem Abflug mündlich eingewiesen, weder Armaturen noch Pedale zu berühren. Das bestätigte Donnerstag die Tochter des Pensionisten. Der 80-Jährige ist auf Grund einer Alzheimer-Erkrankung nicht vernehmungsfähig. Weil die Frau aussagte, dass ihr Vater korrekt eingewiesen wurde, keine Steuergeräte anzugreifen und verstehend nickte, wurde der Arzt freigesprochen.
"Der Rentner war Segelflieger und kannte sich aus", sagte Richter Norbert Jenny. Die Absturzursache bleibt unklar. Laut Gutachten war der Steuerknüppel verbogen. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass der Rentner dafür verantwortlich ist.










