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    Zuletzt aktualisiert: 01.11.2009 um 13:19 UhrKommentare

    Postler zur Polizei: Zeugnisse ohne "Fleck"

    Die Postler haben sich bei der Polizei offenbar gut eingelebt - laut Beamtenministerium sind allerdings keine Post- und Telekom-Mitarbeiter für das Justizressort vorgesehen.

    Foto © APA

    Anfang September hatten die ersten Post- und Telekom-Bediensteten mit der Einschulung bei der Exekutive begonnen, nun traten 32 zur "Abschlussprüfung" an. Sie absolvierten dieses Fachgespräch nach Angaben des Innenministeriums alle positiv und arbeiten bereits auf den Dienstposten. Weitere 25 Interessenten starten Anfang November die Ausbildung, 60 dann im Dezember.

    Nach dem Pilotversuch in Wien, Nieder- und Oberösterreich gebe es nun auch in den anderen Bundesländern Interesse. Die ehemaligen Post- und Telekom-Mitarbeiter sind während dieser Dienstzuteilung noch im Besoldungsschema der beiden Firmen. Sie sollen dann in jenes der allgemeinen Verwaltung übergeleitet werden.

    Im Finanzministerium geht man davon aus, dass in Kürze eine Lösung für die Gehaltsfrage gefunden wird. "Die Verhandlungen laufen", hieß es sowohl beim Finanzministerium als auch bei der Post. Bei der momentanen Dienstzuteilung handelt es sich laut dem Beamtenministerium um eine Probephase. In dieser haben beide Seiten, sowohl der Dienstgeber als auch der Dienstnehmer, noch die Möglichkeit für einen Ausstieg.

    Dem Wunsch von Justizministerin Claudia Bandion-Ortner (ÖVP), die ebenfalls Bedarf an Post- und Telekom-Mitarbeitern für das Justizressort angemeldet hatte, erteilte das Beamtenministerium hingegen eine Absage. Hierfür gebe es im Gegensatz zum Projekt bei der Polizei keinen Auftrag seitens des Bundeskanzleramts.

    Derzeit konzentriere man sich jedenfalls auf dieses Programm, bei dem die neuen umgeschulten Mitarbeiter die Exekutivbeamten bei Verwaltungstätigkeiten entlasten.


    Umschichtung

    Ziel der Aktion ist eine Umschichtung von nicht benötigten Mitarbeitern bei Post und Telekom zum Arbeitgeber Bund. Die nun gesuchte Lösung müsse jedenfalls für beide Seiten von Vorteil sein, erklärte ein Sprecher des Finanzministeriums.

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