72 Schweinegrippe-Neuerkrankungen in einer Woche

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Die Zahl der Schweinegrippe-Neuerkrankungen ist in Österreich in den vergangenen Tagen deutlich angestiegen. Innerhalb von sieben Tagen - von 23. bis 30. Oktober - steckten sich 72 Kinder und Erwachsene mit der neuen A(H1N1)-Influenza an, teilte das Gesundheitsministerium am Freitag mit. In Salzburg und Wien befinden sich zwei Schweinegrippe-Patienten in kritischem Zustand.
Ein 41-jähriger Bayer wurde am Mittwoch in die Notaufnahme der Internen Abteilung des Salzburger Landeskrankenhauses eingeliefert, wo neben der Grippe auch eine beidseitige Lungenentzündung festgestellt wurde. Der Mann wurde auf die Intensivstation gebracht und in künstlichen Tiefschlaf versetzt.
Im Wiener Hanusch-Krankenhaus liegt eine an Schweinegrippe erkrankte schwangere Frau auf der Intensivstation. Laut einem Bericht der Tageszeitung "Kurier besteht für die Patienten sowie für das ungeborene Kind Lebensgefahr. Die H1N1-Infektion soll bei der Schwangeren zu einer schweren Lungenerkrankung geführt haben. Darum müsse sie auch beatmet werden, heißt es.
Der Gesundheitszustand der elfjährigen H1N1-Patientin in Innsbruck ist unterdessen unverändert ernst. Nach Angaben der Universitätsklinik vom Freitag gibt es "noch keine Verbesserung" bei dem aus Bozen stammenden Mädchen, das seit Freitag vergangener Woche auf der Intensivstation der Innsbrucker Kindermedizin liegt.
Besonders häufig steckten sich in den vergangenen Tagen in Österreich unter 20-Jährige mit Schweinegrippe an: Rund 46 Prozent der neuen Patienten (33) waren zehn bis 19 Jahre alt, der Großteil trat in Tirol auf (20 Fälle). Bei zehn Betroffenen handelte es sich um Babys oder Kinder im Alter von bis zu neun Jahren, sie wurden in Tirol (sieben Fälle) und Wien (drei Fälle) behandelt. Weiters erkrankten neun 20- bis 29-Jährige, sieben 30- bis 39-Jährige und acht 40- bis 49-Jährige. Bei älteren Menschen gab es nur einzelne Infektionen, und zwar bei drei 50- bis 59-Jährigen sowie zwei über 60-Jährigen.











