Bäuerinnen vor den Vorhang
Frauen übernehmen am Hof immer mehr die Verantwortung. Drei Kärntner Bäuerinnen schildern, wie es ihnen dabei ergeht.

Foto © KLZ / KoscherAnni Ruttnig: "Es gibt nichts schöneres als den ländlichen Raum"
Die Bäuerin übernimmt immer mehr betriebliche Kompetenzen und betritt damit eine ehemals "männliche Domäne". Gleichzeitig behält sie jedoch die Aufgaben der traditionell "weiblichen Domäne" in Haushalts- und Familienangelegenheiten. Das haben die Ergebnisse der letzten Bäuerinnenbefragung ergeben. "Frauen vor den Vorhang" heißt deshalb das Motto, unter das die Landwirtschaftskammer den "Welttag der Landfrau" heute gestellt hat. "Damit wollen wir Bäuerinnen, die zu einem großen Ausmaß am Hof involviert sind und Verantwortung übernehmen, ins rechte Licht rücken", erklärt Gertraud Lauritsch, Leiterin des Hauswirtschaftsreferates. Denn gerade Bäuerinnen halten sich oft bescheiden im Hintergrund, obwohl sie eine Mehrfachbelastung bravourös meistern.
Drei Kärntner Bäuerinnen wird die Welser Medienexpertin Doris Schulz heute vor den Vorhang holen. "Der Einsatz von Bäuerinnen wird wie der vieler Frauen wie selbstverständlich hingenommen. Frauen und ihre Leistungen bleiben oft unerkannt und ungewürdigt", so Schulz, die Frauen ermuntern will, ihre Anerkennung von Familie und Gesellschaft einzufordern. Hilfreich sei der Aufbau von Selbstvertrauen und Netzwerken.
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Fest zum Tag der Landfrauen. 27. Oktober, 9 Uhr bis 13 Uhr, Schloss Krastowitz










