Uni Wien: Polizei vom Audimax abgezogen
Der Vizerektor der Universität Wien hat entschieden, dass das Audimax nicht geräumt werden soll. Die Polizei wurde daher wieder abgezogen.

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Der Vizerektor der Universität Wien, Johann Jurenitsch, hat heute, Donnerstagnachmittag, entschieden, dass das Audimax zum jetzigen Zeitpunkt nicht geräumt werden soll. Die Polizei wurde daher um etwa 17.00 Uhr wieder abgezogen. Ziel der Universität bleibe es aber, den Lehrveranstaltungsbetrieb so bald wie möglich wieder aufzunehmen, betonte eine Sprecherin des Rektorats gegenüber der APA.
Die Streikorganisatoren wollen auch am Freitag im Audimax bleiben. An der Universität Wien versucht man derzeit herauszufinden, wer Ansprechpartner der demonstrierenden Studenten sei und welche Pläne bestehen, erklärte eine Sprecherin gegenüber der APA. Ziel sei es, möglichst bald wieder den regulären Lehrbetrieb im Audimax aufnehmen zu können. Schließlich würden derzeit alle 1,5 Stunden rund 800 Studenten um ihre Lehrveranstaltung umfallen, weshalb die betroffenen Studenten "wütend sind und das auch nicht verstehen", sagte die Sprecherin.
An der Akademie soll um 18.00 Uhr über eine Fortführung des seit Dienstag laufenden Generalstreiks abgestimmt werden, nachdem Rektor Stephan Schmidt-Wulffen am späten Nachmittag die Ergebnisse der Leistungsvereinbarungen mit dem Wissenschaftsministerium bekannt gibt, so ein ÖH-Sprecher dzur APA.
Eine Gruppe von rund 200 Studenten rund um die Besetzer der Akademie und der ÖH Wien, die sich solidarisch erklärt hatte, hatte am Vormittag den großen Hörsaal C1 am Uni-Campus Altes AKH gestürmt und die Vorlesung beendet, mittlerweile werde der Hörsaal noch "blockiert", so einer der Streikenden. Ihr Protest richtete sich u.a. gegen das Bachelor/Master/PhD-System, Studiengebühren, Zugangsbeschränkungen und die in der Novelle des Universitätsgesetzes vorgesehenen qualitativen Zugangsbeschränkungen.











