Einbrecher schlief mit geladener Pistole in Schule
Die Kripo klärte nun eine Serie von 17 Einbrüchen in Klagenfurt. Der Täter hatte immer eine geladene Pistole bei sich. Bis zu 20 Mal soll er sich eine Schule als "Nachtlager" ausgesucht haben.

Foto © KLZ/Koscher
Im Vorjahr verlor er seinen Arbeitsplatz, vor wenigen Wochen ging seine Beziehung in die Brüche. Alkohol und Spielsucht waren seine Begleiter. Seit Sonntag ist ein bisher unbescholtener Klagenfurter in U-Haft. Ein aufmerksamer Anrainer hatte im Stadtteil Waidmannsdorf Alarm geschlagen. "Im Wettcafe sind Einbrecher", meldete der Mann über Polizeinotruf. Einer Funkstreife gelang es, den 37-Jährigen auf frischer Tat zu verhaften.
Geladene Waffe
Die beiden erfahrenen Kripo-Fahnder Erwin Lassnig und Günther Dörfler vom Stadtpolizeikommando konnten dem Klagenfurter bisher 17 Einbrüche mit einem Gesamtschaden von über 50.000 Euro nachweisen. Gestohlen hatte er neben Geld Computer, Videogeräte sowie Kreditkarten, mit denen er in Wien und Klagenfurt Behebungen durchführte. 15 bis 20 Mal will der Serieneinbrecher in einer Schule in Waidmannsdorf genächtigten haben - immer zwischen Mitternacht und 6 Uhr früh. Der Schul-Schlüssel fiel ihm bei einem Einbruch in die Hände. Was den Mann gefährlich macht: Er hatte stets eine geladene "Walther PPK"-Pistole Kaliber 7,65 bei sich.
Während seines letzten "Bruches" hatte er die scharf geladene Waffe samt Munition - ebenfalls ein Beutestück - in seinem "Nachtlager" in der Schule deponiert. Den ersten Einbruch verübte der Klagenfurter übriges an einem ihm vertrauten Ort- bei seinem Ex-Arbeitgeber.










