Razzia auf Kreuzfahrtschiff auf der Donau in NÖ
Wegen Verdachts der Steuerhinterziehung und illegalen Beschäftigung durch eine deutsche Reederei hat es am Samstag in Niederösterreich eine Groß-Razzia auf einem Kreuzfahrtschiff gegeben, berichtete der "Kurier". Demnach begaben sich in Melk 40 Beamte u.a. des Landeskriminalamts Bayern und der Steuer- und Zollfahndung an Bord, um Beweismaterial sicherzustellen und das Schiffspersonal zu befragen.
Laut der Tageszeitung lief die Aktion akkordiert auch in zwei deutschen Bundesländern: Untersucht wurden sechs Schiffe und mehrere Firmensitze in Niedersachsen und Schleswig-Holstein. Die Ermittlungen in dem Fall würden seit einem Jahr laufen. Die Durchsuchung auf den Schiffen und in den Büros soll seit langen geplant gewesen sein. Auf dem nun auf der Donau bei Melk kontrollierten Schiff befanden sich laut "Kurier" 100 Gäste, die eine mehrstündige Pause in Kauf nehmen mussten.










