Gesetz gegen Import von Katzen- und Hundefellen
Zum Welttierschutztag am Sonntag hat Gesundheitsminister Stöger die Einführung eines Gesetzes gegen den Import von Katzen- und Hundefellen angekündigt. Auch die Einfuhr von Robbenprodukten verboten werden, so der Minister, in dessen Agenden auch der Tierschutz fällt, am Samstag. Das Gesetz sei derzeit in Begutachtung. Kritik kam hingegen von den Grünen an den heimischen Tierschutzbemühungen.
Weiters gelte ab dem 1. Jänner 2010 die Chip-Pflicht für alle Hunde über drei Monate, so der Minister. Die Meldung der Hunde muss dann innerhalb eines Monats über die länderübergreifende Datenbank erfolgen. "Leider blüht der illegale Hundehandel mit viel zu jungen, ungeimpften und oft auch kranken Welpen aus den Nachbarländern. Seriöse Information rund um den Kauf, die Rasse und die speziellen Bedürfnisse von Hunden sind besonders wichtig", sagte Stöger.
"Der Tierschutzrat hat seit 2005 zahlreiche Empfehlungen abgegeben, die jedoch fast allesamt ignoriert wurden", sagte die Tierschutzsprecherin der Grünen, Christiane Brunner. Unter anderem führte sie die "grausame Praktik der Enthornung von Kälbern ohne Schmerzausschaltung" an. Kritikpunkte sah sie auch bei der Schweinehaltung. So würden beispielsweise Ferkel ohne Narkose kastriert.











