Abgetrennte Köpfe im mexikanischen Drogenkrieg
Neue grausige Morde schockieren - Köpfe in Kühlboxen gelten als gängige Warnung und Drohmittel der mexikanischen Drogenkartelle.

Foto © ReutersEin schier aussichtsloser, blutiger Kampf
Im blutigen mexikanischen Drogenkrieg haben Gangster erneut grausige Morde verübt: Entlang einer Straße zwischen den Städten Chihuahua und Ciudad Juarez im Grenzgebiet zu den USA wurden nach Behördenangaben am Donnerstag (Ortszeit) drei in Kühlboxen deponierte abgetrennte Köpfe entdeckt.
Ein vierter Kopf wurde in einem Kühlschrank in Ciudad Juarez, der Mordhauptstadt der Welt, gefunden. Das Köpfen von Opfern gilt als gängige Warnung und Drohmittel der mexikanischen Drogenkartelle. An der mexikanischen Pazifikküste wurden unterdessen die von Schüssen durchsiebten Leichen von fünf Frauen in einem Wagen gefunden. Der Hintergrund war zunächst unklar.
Erst am Mittwoch war im Bundesstaat Chihuahua ein Journalist ermordet worden, der über den Drogenkrieg in der Region berichtet hatte. Rivalisierende Rauschgiftkartelle machen sich in der mexikanischen Grenzregion die lukrativen Schmuggelrouten für Drogen in die USA streitig.
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Der mexikanischen Drogenmafia werden rund 14.000 Morde seit Amtsantritt des konservativen Präsidenten Felipe Calderón Ende 2006 angelastet.










