Ursache für tödlichen Unfall in OÖ weiter unklar

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Nach dem tödlichen Unfall bei einem Autorennen am vergangenen Sonntag in St. Agatha (Bezirk Grieskirchen) in Oberösterreich ist dessen Ursache weiterhin unbekannt. Am Donnerstag ist die von der Bezirkshauptmannschaft eingesetzte Untersuchungskommission - Juristen, Verkehrstechniker und Polizisten - erstmals zusammengekommen. Sie soll auch klären, ob alle Sicherheitsbestimmungen eingehalten wurden.
Die Fachleute führten unter anderem einen Lokalaugenschein am Unfallort durch. Ganz oben auf der Agenda der Kommission steht die Klärung der Frage, ob der Motorsportclub Rottenegg als Veranstalter alle behördlich vorgeschriebenen Sicherheitsmaßnahmen eingehalten habe. "Wir benötigen noch zusätzliche Daten - wie etwa jene des Unfallfahrzeuges, das von der Staatsanwaltschaft beschlagnahmt wurde", erklärte der Vorsitzende der Kommission, Bezirkshauptmann Christoph Schweitzer, im Gespräch mit der APA. Man sei von den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft abhängig und deshalb in regelmäßigem Kontakt.
Der Druck auf den Veranstalter des Rennens hatte sich nach den Aussagen eines Teilnehmers erhöht. Der Hobbyrennfahrer Reinhold Nauschnegg hatte schwere Vorwürfe erhoben, die er aber am Donnerstag im Gespräch mit der APA wieder zurücknahm. Neue offizielle Informationen hätten ihn davon überzeugt, dass die gelb-rote Fahne, die "Vorsicht Rutschgefahr durch Öl oder Wasser" bedeutet, nicht wie zuerst vermutet, für die Unfallstelle gegolten hat. Die Warnung sei für einen anderen Streckenabschnitt gedacht gewesen, so Nauschnegg.
Bei dem folgenschweren Unfall am vergangenen Sonntag war der Wagen eines Fahrers in eine deutsche Familie gerast. Die 34-jährige Mutter und ihre 13-jährige Tochter kamen dabei ums Leben, der neunjährige Sohn wurde schwer verletzt. Sein Zustand ist nach wie vor kritisch. Sein 40-jähriger Vater wurde ebenfalls schwer verletzt, sein Zustand ist stabil.










