Keine Waffen auf "Arctic Sea" laut Moskau
Im mysteriösen Fall des finnischen Schiffs "Arctic Sea" haben die russischen Ermittle roffiziell Spekulationen um einen Schmuggel von Raketen an Bord des Frachters zurückgewiesen. Das Schiff sei seit seiner Befreiung aus der Hand von Piraten vor einem Monat "mit Hilfe moderner Technik von innen und von außen sorgfältig untersucht" worden, sagte am Wochenende der Sprecher der Ermittlungsbehörden.
"Dabei wurde als Ladung nur Holz festgestellt und keine weiteren Güter, die Russland kompromittieren könnten", hieß es. Russland hatte die "Arctic Sea" am Freitag an Malta übergeben. Ungeachtet russischer Dementis halten sich Mutmaßungen von internationalen Militärexperten, dass der israelische Geheimdienst den Schmuggel von möglicherweise für den Iran bestimmten Massenvernichtungswaffen an Bord der "Arctic Sea" verhindert habe. Der Fall des am 24. Juli angeblich vor Schweden entführten Schiffs hatte die halbe Welt in Atem gehalten. An der Aufklärung des Hochsee-Thrillers waren Geheimdienste aus 20 Ländern beteiligt gewesen.










