Cobra-Einsatz wegen erfundener Messerstecherei

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Eine 29 Jahre alte Klagenfurterin hat am Mittwochabend einen Großeinsatz der Exekutive ausgelöst. Sie alarmierte über Notruf die Polizei und berichtete von einer Messerstecherei in einer Wohnung, bei der eine Frau schwer verletzt worden sei. Die Cobra rückte aus, von einer Bluttat war jedoch keine Rede. Die 29-Jährige hatte die Geschichte aus Rache erfunden.
Der Wohnungsinhaber, ein 52 Jahre alter Klagenfurter, ließ die Polizei anstandslos in die Wohnung, in der noch zwei weitere Personen anwesend waren. Alle drei berichteten übereinstimmend, dass die 29-Jährige bereits des öfteren falsche Beschuldigungen erhoben habe. Die Frau, die alkohol- und drogenabhängig ist, wollte sich offenbar dafür revanchieren, dass der Wohnungsinhaber, der ihr monatelang Unterkunft gewährt hatte, sie nicht mehr bei sich wohnen lassen wollte. Der 29-Jährigen droht jetzt ein Strafverfahren, unter anderem wegen Verleumdung.











